Schärfen - SilverFlame Jagdspitzen

Tipps zum Nachschärfen:

Wenn man einen erfahrenen Bogenjäger nach den wichtigsten Dingen bei der verantwortungsbewussten Bogenjagd fragt, bekommt man zumeist die Antwort :
"Trefferlage und eine superscharfe Jagdspitze"

Die korrekte Platzierung des Jagdpfeiles können wir Ihnen leider nicht abnehmen, aber dafür die vorzügliche Schärfe unserer Jagdspitzen garantieren!
Damit Sie auch noch nach vielfachem Einsatz in den Trainingsscheiben oder nach der jagdlichen Praxis Ihre Broadheads auf die erforderliche Schnittleistung bringen, sollte beim Nachschärfen einiges beachtet werden.
Die Klingen der SilverFlame Broadheads sind mit einem Flachschliff von 38° geschliffen, also 19° pro Klingenseite. Um nun einer stumpfen Klinge die erforderliche Schärfe wiederzugeben, sollte sie in einem Winkel von 40° (20° pro Seite) oder einem größeren Winkel nachgeschärft werden.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Jagdspitzen, die fast immer eine V-förmige Klinge aufweisen, lassen sich SilverFlame Broadheads problemlos nachschärfen, OHNE dass die Schärfvorrichtung das Gehäuse touchiert.
Ein Winkel von 40° hat sich als ideale Kombination von hervorragender Schärfe und Schneidhaltigkeit bewährt.
Natürlich können Sie auch in einem größeren Winkel nachschärfen, falls Sie die Klinge auf Schnitthaltigkeit optimieren wollen.
Alle brauchbaren Schärfgeräte bieten einen einstellbaren und vor allem reproduzierbaren Schärfwinkel.
Messerschärfer von namhaften Herstellern wie LANSKY, DMT, GATCO, SPYDERCO, WickedEdge und baugleiche Modelle eignen sich sehr gut, um mit fachkundiger Hand einer gebrauchten SilverFlame-Klinge zu jagdlicher Schnittleistung zu verhelfen.
Eine jagdlich brauchbar geschliffene Klinge rasiert widerstandslos die Haare vom Unterarm und verdient somit gehörige Vorsicht und Respekt im Umgang.

Bitte verwenden Sie keine sogenannten "Schnellschärfer", wie man sie in Baumärkten, Haushaltsgeschäften und sogar bei manchen Jagdspitzen-Herstellern findet.
Diese "Durchzieh-Schärfer" weisen zumeist zwei Hartmetall- oder Keramikplättchen auf, die in einem bestimmten Winkel zueinander fixiert sind. Dieser Winkel entspricht in den seltensten Fällen genau dem, der zu schärfenden Klinge. Das Gerät arbeitet somit spanabhebend und erzeugt auf der äußersten Kante einen dünnen, zunächst vermeintlich scharfen Grat, der sich aber bei dem ersten härteren Kontakt zur Seite legt oder ganz wegbricht.
Diese Geräte sind ein absoluter Notbehelf und das Ergebnis hat mit einem professionellen Schärfschliff nichts zu tun.
Ihrem hochwertigen Jagdmesser sollten Sie diese Tortur übrigens auch ersparen.

 

Spyderco1

Beispiel:
Schärfen mit dem Spyderco Tri-Angle Sharpmaker


Noch ein Tipp zum Selbstbau:

filegripEinfache, aber praktische Führungshilfe beim Schärfen.
Bestehend aus einem Feilenheft und einem Stück Pfeilschaft mit Insert.